• Skip to main content

Ortsgruppe Aachen der DFG-VK

  • Startseite
    • Mitmachen
  • Über uns
  • KDV
    • KDV – Warum?
    • KDV – Wie geht das?
  • Neuigkeiten
    • Rundbriefe
  • Kontakt
  • Suche

Archiv

  • August 2026
  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • April 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Oktober 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • September 2021

Kategorien

  • Allgemein

Meta

  • Anmelden
  • Eintrags-Feed
  • Kommentar-Feed
  • WordPress.org

4. Dezember 2021

Polen – Flüchtlingsdrama und Kriegsrhetorik: Europäischer Konflikt auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen

Entschieden protestiert die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) NRW gegen die Untätigkeit der EU gegenüber den Flüchtlingen an der belarussisch/polnischen Grenze. Dass die belarussische Regierung die Flüchtlinge einsetzt, um gegen die Sanktionen der EU vorzugehen, sei beschämend genug.

Allerdings kenne man ähnliches auch von der türkischen Regierung. Dass jedoch die EU, die den Schutz der Menschenrechte und die Humanität auf ihre Fahnen geschrieben hat, die Menschen in den Wäldern an der Grenze dem Hunger und der Kälte aussetzt, ist ein Skandal, so die Friedensorganisation.

„Wie auch im Mittelmeer versucht die EU hier, Flüchtlinge am Zugang zu hindern, um ihnen das Recht auf einen Asylantrag zu verwehren. Damit wird der Geist der Genfer Flüchtlingskonvention und des EU-Asylrechts mit Füßen getreten“, so Bernd Bremen von der Aachener DFG-VK.

Doch nicht nur der Umgang mit den Flüchtlingen aus Kriegsgebieten wie Nordsyrien und Nordirak sowie aus Afghanistan setzt die EU in ein schlechtes Licht. Aus Polen und auch aus anderen Ländern der EU und der NATO wird die Krise mit einer Kriegsrhetorik kommentiert, die die angespannte Lage zwischen der NATO und Russland sowie Belarus weiter eskaliert.

In Deutschland werde die Initiative von Kanzlerin Merkel, durch Telefonate mit Putin und Lukaschenko die Situation zu entspannen, von Politiker der Ampel-Koalition scharf kritisiert. Dabei haben diese Gespräche doch offenbar Bewegung in die Situation gebracht. „Wenn der führende Grüne Außenpolitiker Nouripour das Gespräch von Merkel verheerend findet und somit diplomatische Initiativen diskreditiert, lässt das für die zukünftige deutsche Außenpolitik schwarz sehen“ meint Bernd Bremen.

Die Friedensgesellschaft kritisiert, dass die Abwehr von unbewaffneten Männern, Frauen und Kindern an der Grenze zu einem Beleg neuer Stärke der EU stilisiert wird. Stärke und Größe würde die EU beweisen, wenn sie die Flüchtlinge in die Union lassen würde, unabhängig davon, welches politische Kalkül der belarussischen Regierung dahinter vermutet wird.

Durch den Druck auf Fluggesellschaften ist der Nachzug weiterer Flüchtlinge auf diesem Weg weitgehend gestoppt. Es geht also um die Menschen, die aktuell noch in den Wäldern ausharren. Allein in NRW haben sich 75 Kommunen, darunter auch Aachen, der Initiative „Sichere Häfen“ der Organisation Seebrücke angeschlossen. Sie signalisieren damit ihre Bereitschaft, zusätzliche Flüchtlinge aufzunehmen. Deutschland könnte wenige Wochen vor Weihnachten ein Zeichen von Humanität und Größe zeigen und die Menschen aufnehmen!

  • Impressum
  • Datenschutz

Urheberrecht © 2026 · ·dfg-vk · Anmelden