Unsere bisherigen Aktionen

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Freitag, 20.03.2020: Demonstration gegen DEF2020; Treff 17 Uhr Westbahnhof, Demo zum Markt

"Aachen gegen Kriegsmanöver - Stopp Defender 2020": Demonstration gegen DEF2020

(Aachener Friedens- und Antikriegsgruppen)
Kontakt: stopp-Def2020@posteo.de

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Freitag, 6. 3. 2020, 20 Uhr, Haus der Evang. Kirche Aachen, Frère-Roger-Str. 8-10

"Aachen gegen Kriegsmanöver - Stopp Defender 2020": Info-Veranstaltung zum Kriegsmanöver DEF2020 mit MdB Andrej Hunko (DIE LINKE)

(Aachener Friedens- und Antikriegsgruppen)
Kontakt: stopp-Def2020@posteo.de

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Donnerstag, 5. März, 19 Uhr, Welthaus, An der Schanz 1

"Aachen gegen Kriegsmanöver - Stopp Defender 2020": Vorbereitungstreffen

(Aachener Friedens- und Antikriegsgruppen)
Kontakt: stopp-Def2020@posteo.de

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Samstag, 29.2.2020: 11 Uhr ab Elisenbrunnen

"Aachen gegen Kriegsmanöver - Stopp Defender 2020": Protestmarsch und Picket-Line

(Aachener Friedens- und Antikriegsgruppen)
Kontakt: stopp-Def2020@posteo.de

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Mi., 05.02.2020

Gibt es Wege aus der US-Iran-Konfrontation?

18.00 Uhr
Ev. Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10, 52062 Aachen

2020-02-05_USA-Iran_Wege_aus_Konfrontation_kl

Hier das Plakat in höherer Aufklösung

Die USA haben mit dem Mord an dem iranischen General Kassem Soleimani auf irakischem Territorium gegen das Völkerrecht verstoßen. Der Iran hat mit begrenzten Gegenschlägen auf US-Militärstützpunkte in Irak geantwortet – und auch eine ukrainische Verkehrsmaschine mit 170 Insassen - wohl versehentlich - abgeschossen. Die aktuelle Kriegsgefahr scheint zwar gebannt. Aber die Grundprobleme der Region und des amerikanisch-iranischen Verhältnisses können jederzeit wieder die Spirale der Gewalt anheizen. Im Iran stärken sie zudem die Hardliner und schwächen die demokratischen und sozialen Proteste gegen das Regime.

- Welches sind die Ursachen der aktuellen Spannungen und wie können friedliche Konfliktlösungen aussehen?
- Welche Ziele verfolgt Trump?
- Wie groß ist die Kriegsgefahr?
- Ist das Atomabkommen mit dem Iran noch zu retten – was können die EU-Staaten tun?
- Wie gefährlich ist das angebliche Atomwaffenstreben des Iran?
- Welche Rolle spielt der Iran in Syrien, Jemen und Irak?
-Was sollten die EU-Staaten tun, damit Konflikte ohne Waffengewalt gelöst werden?
Unser Referent, Jerry Sommer, Journalist und assoziierter Forscher am Internationalen Konversionszentrum Bonn - Bonn International Center for Conversion (BICC), hat sich mit Rüstungs- und Abrüstungsfragen, den regionalen Konflikten im Nahen Osten und besonders mit dem iranischen Nuklearprogramm beschäftigt.

Moderation:
Karl-Heinz Heinemann | Vorsitzender des Vorstands der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW & Journalist

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg Clubs Aachen,
Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
Evangelisches Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen
Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInen, DFG-VK Aachen
Attac Inde-Rur

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Di., 30.01.2020

AN-Bericht zum Gründungstreffen der Basisgruppe Aachen

Hier die Print-Version. Hier die Online-Version.

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Di., 28.01.2020

Gründungstreffen der Basisgruppe Aachen im DFG-VK

18.30 Uhr
Welthaus Aachen, An der Schanz

Wir danken für euer zahlreiches Erscheinen.

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Di., 14.01.2020

Das Recht, Rechte zu haben
Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung

17.00 Uhr
Kirchenkreis Aachen der Evangelischen Kirche im Rheinland
Frère-Roger-Straße 8-10, 52062 Aachen

Hier das Plakat in höherer Auflösung (1); (2)

„Das Recht, Rechte zu haben“ sei das wichtigste, schrieb Hannah Arendt in den 50er-Jahren mit Blick auf die Situation staatenloser Flüchtlinge.
Niemand trifft leichtfertig die Entscheidung, die Heimat und die Menschen seiner Umgebung zu verlassen, in eine unsichere Zukunft aufzubrechen und dabei das eigene Leben zu riskieren. Es ist eine Erfahrung aus der Zeit des Nationalsozialismus, dass Menschen Rechte haben, auch wenn sie ihre Heimat verlassen mussten. Diese Rechte sind stärker als der vermeintliche Schutz der Grenzen eines Nationalstaats, wie er heute von Trump, Salvini, Orban, Kaczyński und Co. propagiert wird.

Es erfordert Mut und Stärke, um überhaupt den ersten Schritt zur Flucht zu machen. Die Gründe sind sehr unterschiedlich: politische Verfolgung, Folter, Diskriminierung, Dürre einerseits und Überschwemmungen infolge des Klimawandels andererseits, fehlende berufliche Perspektiven, Krankheit, Armut, Krieg, Vertreibung, unkonventionelle sexuelle Orientierung.

Warum überhaupt ein internationaler Tag der Migrant*innen? Was haben die UN-Wanderarbeiterkonvention (ICRMW) und der UN-Migrationspakt (GCM) bisher praktisch gebracht? Was ist von den Versprechen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GES) zu halten, angesichts der Tatsache, dass sich die Mitgliedstaaten der EU nicht über die Aufnahme bzw. die Verteilung der Migrant*innen einigen können? Wie kann die Kriminalisierung der privaten Seenotrettung gestoppt werden? Wie sollten Fluchtursachen effektiv bekämpft werden?

Diese Fragen wollen wir mit Prof. Dr. Gudrun Hentges, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Köln, diskutieren.
Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg Clubs Aachen,

In Kooperation mit
Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
Deutscher Gewerkschaftsbund, Region NRW Süd-West
Gleichbehandlungsbüro (GBB) Aachen
Evangelisches Erwachsenenbildungswerk Aachen
Evangelische Familienbildungsstätte Aachen
Pädagogisches Zentrum e.V.
Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInen, DFG-VK Aachen
Attac Inde-Rur

 

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Mi., 11.12.2019

Mahnwache und Stadtrat: Antrag von IPPNW + Die Linke

16.30 Uhr Mahnwache vor dem Rathaus
17.00 Uhr, Sitzung im Rathaus

IPPNW + Die Linke haben einen ähnlichen Antrag gestellt wie unser Bürgerantrag vom Antikriegstag (zum Beitritt der Stadt AC zum ICAN-Städteappell).

Zur Mahnwache bringen wir unsere Atomwaffen-Verbots-Transparente u. ä. mit und machen eine kl. Mahnwache, derweil die Ratsmitglieder eintrudeln; anschließend gehen wir als Zuhörer mit in den Ratssaal. Fridays for Future haben wir um Unterstützung für die Aktion gebeten.

Der Bürgerantrag vom 01.09.19 fordert den Beitritt der Stadt AC zum Internationalen ICAN-Städteappell für ein weltweites Verbot aller Atomwaffen gem. UN-Atomwaffenverbotsvertrag von 2017. Deutschland hat sich - wie alle NATO bzw. auch die atomwaffenbesitzenden Staaten - bisher geweigert, den Verbotsvertrag zu unterschreiben. Der Städteappell, dem 2019 in
Deutschland bereits 62 Städte, 4 Landkreise und das Bundesland Rheinland Palz beigetreten sind, versucht Druck von unten aufzubauen, um die Bundesregierung doch noch dazu zu bewegen, das Atomwaffenverbot zu unterstützen. Die Regionalgruppe der IPPNW Aachen hat einen ähnlichen Antrag auf den Weg gebracht. Das Thema kommt am 11.12. in die Ratssitzung.

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Do., 14.11.2019

Öffentlicher Jour fixe:
"Potentiell tödlich - Karrierewerbung bei der Bundeswehr". Wie die Bundeswehr Jugendliche für sich gewinnen will.

Referent: Benno Malte Fuchs (Mitgl. im Landesvorstand der DFG-VK NRW)
18.30 Uhr im Gruppenraum des "Chico Mendes/KHG", Pontstr. 74-76 in 52062 Aachen

In den letzten Jahren hat die Bundeswehr ihre propagandistischen Anstrengungen enorm gesteigert, um Jugendliche und junge Menschen für die Bundeswehr zu gewinnen. In der breiten Öffentlichkeit sind dabei vor allem die Plakate der "Mach, was wirklich zählt-Kampagne" aufgefallen, welche von einer professionellen Düsseldorfer Werbeagentur jährlich neu entworfen werden. Das 2019 veröffentlichte Motiv "Gas, Wasser, Schiessen" zeichnete sich dabei durch eine besonders schamlose und geschichtsblinde Machart aus.

Darüber hinaus werden speziell Jugendliche (und entgegen den verbindlichen Bestimmungen der UN-Kinderrechtskonvention auch minderjährige Jugendliche) mittels Youtube-Serien sowie über Instragram, Snapchat und Spotify gezielt angesprochen. Selbstverständlich tritt die Bundeswehr auch verstärkt bei Schulen, Berufsmessen oder auch bei der "Gamescom" auf, um mit dem Versprechen von Karriere, Kameradschaft und Abenteuer in den Hintergrund treten zu lassen, dass es dabei vor allem um so Entscheidendes wie Krieg, töten oder getötet werden geht!

Für diese Militärpropaganda werden mittlerweile jährlich rund 35 Millionen Euro aufgewandt.

Als Veranstalter plädieren wir mit dem Referenten dafür:

MACHT NICHT, was tödlich enden kann -
sagt NEIN, wenn die Bundeswehr Euch Jugendliche
für sich gewinnen will!

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Freitag, 15. November 2019

Konzert Gerd Schinkel Trio:
Von den 70ern bis jetzt - „passiert und besungen“
Politische Lieder aus 5 Jahrzehnten

Ein Soundtrack der sozialen und Bürgerbewegungen in der Bundesrepublik

ab 19.30 Uhr im Jugendkulturcafé Pinu`u (Aachen Fenster am Büchel), Buchkremerstr. 2, 52062 Aachen

Kölner Liedermacher und Chronist der sozialen Bewegungen in der Bundesrepublik präsentiert mit journalistischem Scharfsinn und viel Wortwitz einen Querschnitt seiner Lieder aus vier Jahrzehnten.

Das Aachener Konzert ist eine Premiere zum 50. Bühnenjubiläum des Kölner Liedermachers Gerd Schinkel und seiner musikalischen Begleiter: Chris Biederwolf (Mandoline, Slideguitar, Banjo, Harp) und Gerd Wolfgang Spiller (Tuba, Akustik-Gitarre).

Gerd Schinkel war Journalist, politischer Redakteur, Hörfunkmoderator und Kommentator. Seit nunmehr einem halben Jahrhundert begleitet er die verschiedenen sozialen Bewegungen dieses Landes mit seinen messerscharfen, tiefsinng-entlarvenden und trotzdem ermutigenden Songs und Texten. Sein "Katastropheneinsatzplan", beruhend auf einer Originalvorlage von 1976 aus der KFA-Karlsruhe hat in der Anti-AKW-Bewegung Geschichte geschrieben; "Hambi bleibt" ist zum Soundtrack der Klimabewegung im Hambacher Forst geworden. Darüber hinaus werden die Themen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, neue und alte Nazis, staatliche Repression, Antimilitarismus und Krieg und natürlich das ganz aktuelle politische Geschehen textlich verarbeitet.

Weitere Infos und Hörproben: https://gerdschinkel.jimdo.com .

Veranstalter:
Jugendkulturcafé Pinu`u
Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK Aachen)
Initiative 3 Rosen e.V.
Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe und interkulturelle Friedensarbeit e.V.

Eintritt frei - Spenden erwünscht

Gerd Schinkel Trio Konzertfoto 1

Gerd Schinkel Trio Konzertfoto 2

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Szenische Lesung „Krieg? - Ohne uns“

mit Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

Freitag, den 06. September 2019, 19:30 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche. Aachen, Frère-Roger-Str. 8-10, großer Saal.

In der etwa 75-minütigen Veranstaltung werden Rudi Friedrich (Trompete, Lautpoesie, Gesang,
Lesung) von Connection e.V. aus Offenbach, Träger des Aachener Friedenspreis von 1996 und
der Gitarrist Talib Richard Vogl (Gitarre, Lautpoesie, Gesang, Lesung) denjenigen Raum geben,
die sich mit ihrer Desertion oder auf andere Art und Weise gegen den I. Weltkrieg wandten.
Mit Texten u.a. von Dominik Richert, Ernst Toller, Wilhelm Lehmann und Richard Stumpf.
Mit Gedichten, Liedern und Musik werden sie ihren Erlebnissen, Gedanken, Motiven und
Konsequenzen nachgehen, auch mit Verweis auf die aktuelle Bedeutung.

In Deutschland war 1914 die Kriegsdienstverweigerung so gut wie unbekannt. Zum Ende hin gab
es massenhafte Desertionen und Militärstreiks gegen die Fortführung des Krieges. Zum ersten
Mal entwickelte sich eine breite Bewegung gegen den Krieg. Daran anknüpfend gab es in der
Weimarer Republik intensive Diskussionen über Strategien der Kriegsdienstverweigerung und
andere Möglichkeiten des Widerstandes gegen Krieg.

Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl bieten mit einer tiefsinnig und kurzweilig gestalteten Szenischen Lesung einen aufschlussreichen Einblick in die damalige Zeit.

Die Aachener Veranstaltung wird speziell dem 2018 im Alter von 96 Jahren verstorbenen Wehrmachtsdeserteur Ludwig Baumann, Gründer der Bundesvereinigung der Opfer der NS-Militärjustiz und Träger des Aachener Friedenspreis 1995 gewidmet.

Im Anschluss an die Szenische Lesung gibt es die Möglichkeit zum Gespräch.

Die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen Aachen, der
Aachener Friedenspreitreis e.V. und das Evangelische Erwachsenenbildungswerk laden dazu ein.

Hier der Flyer.....

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Radeln für den Frieden - Fahrradkorso

01.09.2019 in Aachen
Start 14 Uhr Lützow-Kaserne (Trierer Str. 445)  - Ziel 18 Uhr Elisenbrunnen

Vor achtzig Jahren verkündete Hitler am 1. September „Seit 5:45 Uhr wird zurückgeschossen“. Mit der Lüge, Polen habe den Sender Gleiwitz überfallen, eröffnete Deutschland den 2. Weltkrieg. Nachdem schätzungsweise 65 Mio. Menschen den Tod gefunden hatten, schworen befreite KZ-Häftlinge „Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“.Es gibt viele Orte in Aachen, die Teil dieses Kriegskurses sind. Einige davon suchen wir auf und wollen darauf hinweisen, dass und wie dort für Frieden gestritten werden kann.

Hier der Flyer

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06. August 2019: Mahn- und Gedenkdemonstration zum Hiroshima-Tag

Pressebericht:

Hiroshima als ewige Mahnung gegen Krieg

Kundgebung im Gedenken an die Atombomben-Opfer. Selbst Kaiser Karl wird zum Kronzeugen für den Frieden.

VON MARTINA STÖHR AACHEN

„Einst brutaler Sachsenschlächter, bin ich heute ein echter Friedensverfechter“: Mit diesem Plakat schmückten die Demonstranten das Denkmal von Kaiser Karl am Marktplatz und machten ihn so – zumindest vorübergehend – zu ihrem „Überraschungsgast“. Die rund 80 Teilnehmer der Mahn- und Gedenkdemo „Hiroshima mahnt“ hatten sich zunächst am Kugelbrunnen getroffen, um anschließend an verschiedenen Stationen auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.
Zum einen erinnerten sie an das unsägliche Leid, das die erste Atombombe, die von den US-Militärs am 6. August 1945 über Hiroshima gezündet wurde, verursacht hat. Zum anderen richteten sie ihren Blick auf die drei Standorte in der Nähe von Aachen, an denen derzeit Atomwaffen gelagert werden: In Volkel (Niederlande), Büchel (Deutschland) und Kleine Brogel (Belgien).

Neues Wettrüsten befürchtet
„Die atomare Bedrohung ist wieder deutlicher zu spüren“, sagte Bernd Bremen, Deutsche FriedensgesellschaftVereinigte Kriegsdienstgegner Städteregion Aachen. Dass der INF-Vertrag (Washingtoner Abkommen über nukleare Mittelstreckensysteme) im Februar von den Amerikanern gekündigt wurde, mache ihm ganz besonders große Sorgen. Er befürchte nun ein atomares Wettrüsten in Europa und wolle entsprechend ein Zeichen setzen. Gemeinsam mit den Demonstranten forderte er die dauerhafte Abschaltung aller Atomanlagen, ein Verbot von Atomwaffen und eine schrittweise Abrüstung.
Bremen wünscht sich, dass sich Städteregionsrat Tim Grüttemeier diesen Forderungen anschließt. Und auch Andrej Hunko, Bundestagsabgeordneter der Linken, sieht in solchen Maßnahmen ein probates Mittel, um gegen Atomwaffen zu mobilisieren. „Schon 40 deutsche Städte fordern zum Verbot von Atomwaffen auf“, sagte er und fügte hinzu: „Aachen sollte das auch tun.“ Genau dafür wolle er in den kommenden Wochen werben.
In einer Erklärung der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffenkönnen (ICAN) beispielsweise können Abgeordnete ein Verbot von Atomwaffen ausdrücklich begrüßen und ihrer Sorge über die „katastrophalen humanitären Auswirkungen jeglichen Gebrauchs von Atomwaffen“ Ausdruck verleihen. Die Abschaffung von Atomwaffen als hohes, globales Gut zu propagieren, ist auch Bernd Bremen ein wichtiges Anliegen.

„Tihange ist allgegenwärtig“
Unter den Demonstranten der Mahndemo waren unter anderem Vertreter von Greenpeace, aus der Friedensarbeit und auch viele interessierte Bürger. Sie alle fordern ein Zurück zu den Verhandlungen und zu einer nachhaltigen Entspannungspolitik. „Das Thema Tihange ist allgegenwärtig, aber die Atomwaffen und das erneute Wettrüsten sind in den Köpfen noch nicht wirklich angekommen“, meinten viele der Demonstranten. Sie starteten am Kugelbrunnen, wanderten von dort über den Elisenbrunnen bis zum Markt und beendeten die Demo schließlich am Super C. Dort zeigten sie Bilder aus einer Hiroshima-Ausstellung, deren Rückseiten sie mit ihren Forderungen versehen hatten.

07.08.2019 / Aachener Nachrichten - Stadt / Seite 14 / LOKALES

Unser Aufruf:

Hiroshima mahnt:
Atomanlagen abschalten, Atomwaffenverbot und Abrüstung jetzt sofort!

Am 6. August 1945 wurde über der japanischen Stadt Hiroshima von US-Militärs die erste Atomwaffe der Menschheitsgeschichte gezündet. Die, gemessen an heute möglichen Sprengwirkungen, eher kleine Bombe hatte verheerende Wirkungen.  Nach Beendigung des Kalten Krieges schien die Menschheit endlich aus dieser selbst erzeugten Katastrophe zu lernen. Doch heute werden in Europa, darunter in Büchel/Südeifel, die hier lagernden, taktischen Atomwaffen erneuert; die Neu- Stationierung nuklearer Mittelstreckenraketen in Europa droht spätestens nach dem Wirksamwerden der INF-Vertragskündigung ab Mitte des Jahres. Dauerhafte Sicherheit erfordert die Abschaltung aller Atomanlagen, ein Verbot von Atomwaffen und eine schrittweise Abrüstung. dafür wollen wir aktiv werden:

Kommen Sie zu unserer Mahn- und Gedenkdemonstration zum
Hiroshima-Tag am Dienstag, 06. August 2019
18.00 Uhr am Kugelbrunnen.
weitere Stationen: Elisenbrunnen - Münsterplatz - Markt - Super C

Hier der Flyer

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2017/18

In der neuen Reihe von inhaltlichen Treffen (Jour Fixe) fand am 17. Januar eine Diskussion zum Thema „Bundeswehr und NATO zwischen Kaltem und heißem Krieg“ statt. Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW referiert und zeigte die Herausforderungen durch die verschiedenen militärischen Aktivitäten auf : Verdoppelung des Militäretats, geplante Kündigung des INF-Vertrages zum Verbot von Mittelstreckenwaffen, EU-Armee und vieles mehr. Dagegen müsse sich die Friedensbewegung engagieren, mit der Unterstützung vieler Menschen, im ganzen Land und auch in Aachen!
In Aachen hat sich die DFG-VK in den letzten beiden Jahren an mehreren örtlichen und überregionalen Veranstaltungen/Aktionen der Friedensbewegung beteiligt, oder selbst welche verantwortlich organisiert - so die Mahnwache/Kundgebung am 06. August 2018 am Elisenbrunnen zum Jahrestag des ersten Atombombenabwurfs auf Hiroshima.
 
2018 haben wir bei diversen Infoständen hunderte Unterschriften für den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag gesammelt, so im Frankenberger Viertel und beim Aachener CSD


Protestaktion am "Tag der Bundeswehr" 2017 vor der Lützow-Kaserne in Aachen
 
 

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